k-tv lebend

30 Jänner, 2009

Anschnur Beichtstuhl

25 Jänner, 2009

Üben für die Muskeln

Heiligen Gruß vom heiligsten Stuhl!

Heute ist der Tag nach dem Tag vor dem Tag! Ich vergrüße unsere treuen Leser, und ich vergrüße unsere alten Leser!
Ich selbst habe eine Anginus aufgerissen und muss daher unlöbliche, müdemachende Medikamente schlucken - eine Schande ist das! Da ich nicht dementsprechend bei Kräften bin um dem Bösen zu trotzen und die Schande von manchen Erdenbewohnern aufzudecken macht Pater H. Überstunden im "Böse Menschen bis zur tödlichen Erschöpfung jagen" und übt daher mit seinen beiden metallischen Freunden um knackige Muskeln zu bekommen die jeden in die Flucht schlagen der zwei Augen und ein Ohr hat! Hier die Bilder hierzu. Nicht genug dass er auf Scherben für uns kniet, nein er dient auch unter der Geißel der Metallscheibe für uns - für jeden von uns, auch für jene die es nichteinmal wert sind den After eines Pavianweibchens mit den eigenen Mandeln zu reinigen. Amen das sage ich euch, es wird ein redlicher Hund eher so riechen wie ein Homosexueller unter seinem Rock, als dass ein Ritzenpendler je das Seelenheil und die ewige Glücksseligkeit erlangen wird.








AMUS und gute Nachtus!
der zÖgling

23 Jänner, 2009

papst auf youtube

der papst ist ja jetzt auf deine-röhre, und schon schallt es bei den spöttern, nicht auch ver-deine-röhret zu werden!!

http://ahoipolloi.blogger.de/stories/1320136/

naja

für die normalen christen gibts ja die kathube was viel löblicher ist.

ein leicht benommener honorius nachdem er youporn näher untersucht hat.

20 Jänner, 2009

Suppentage


Meine redlichen Leser!

Dieser Tage ist es so, dass ein unterkühlter Dämon sich in meinem Körper herumtreibt und mich mit allerlei Übelkeiten pisakt, beispielsweise meinen Hals austrocknet oder meine Stirn mit einem Drück-Stech-Fluch belegt. Was bleibt dem Zögling da übrig, als die Weihwasservorräte anzubrechen diese zu einer heißen wohlschmeckenden Suppen zu verarbeiten, um den Dämon aus dem Körper zu treiben. Wie diese Suppe verrichtet wird sei nun in Stechworten im Koch-Stechschritt kurz verkocht dargestellt. Auch eine Bildanleitung findet der geschickte Leser am Ende dieser Post.
Rezept: ~ 1l Weihwasser + Thymus + Pfeffer + Karotten verhitzen - Maggus Nudelsack hineinleeren - weiterkochen lassen - sonst noch Dinge rein die man nichtmehr braucht - ein inbrünstiges "Gegrüßet seist du Maria" beten - fertig. Wer gerne will kann zum verfeinern auch schon ganz zu Beginn ein Holzkreuz mitkochen, das macht die Suppe noch löblicher und sorgt für ein herrliches Kreuzigungsaroma!
In diesem Sinne - alles Gute beim Suppeessen!




Der Herr Zögling

18 Jänner, 2009

Geschichtskunde Partus 41/2, Reichstagsbrand

Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema selbstverschuldete Unvernunft zur Erreichung eigener Ziele. Diese egoistischen Handlungen gehören erkannt, geahndet und bestraft. Das Volk darf nicht aufs Glatteis geführt werden.


Quelle: Telepolis Artikel



Justizfarce mit Folgen
Alexander Bahar 23.12.2008


Vor 75 Jahren, am 23. Dezember 1933, sprach das Reichsgericht in Leipzig im sogenannten Reichstagsbrandprozess das Urteil


Für die Nazis geriet das als antikommunistischer Schauprozess inszenierte Verfahren zum Fiasko. Der "Reichstagbrandstifter" Marinus van der Lubbe wurde zum Tode verurteilt. Die mitangeklagten Kommunisten hingegen mussten "mangels Beweisen" freigesprochen werden.


Vom 21. September bis 23. Dezember 1933 fand vor dem 4. Strafsenat des Leipziger Reichsgerichts der Prozess gegen "van der Lubbe und Genossen" statt.[1] Van der Lubbes angebliche "Genossen", das waren die in Berlin unter falschen Namen lebenden Exilbulgaren Georgi Dimitroff, bis Januar
1933 Leiter des Westeuropäischen Büros des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (EKKI), Blagoj Popoff und Vasil Taneff sowie der Vorsitzende der KPD-Fraktion im deutschen Reichstag, Ernst Torgler.


Die Hitler-Regierung, die das Verfahren nach den Vorstellungen Goebbels im Stil eines großen Schauprozess gegen den internationalen Kommunismus zu inszenieren gedachte, musste bald erkennen, dass ihr Plan, der internationalen Öffentlichkeit eine bürgerlich-rechtsstaatliche Fassade
vorzugaukeln, zum Scheitern verurteilt war. Bereits wenige Tage nach Prozessbeginn ließ sie daher die Rundfunkübertragungen aus dem Reichsgericht abbrechen.


Um den Prozess gegen politische "Störungen" abzuschotten, hatten die staatlichen Machtorgane außerordentliche Maßnahmen ergriffen. Auf Anregung des ersten Gestapo[2]-Chefs Rudolf Diels wurden alle einreisenden ausländischen Journalisten überwacht. Alle Staatspolizeistellen wurden zudem angewiesen, jegliche politische Aktionen gegen den Prozess "schärfstens" zu beobachten und
"rücksichtslos" zu unterbinden. "Um eine Störung" des Verfahrens zu vermeiden, wurde vom 17. September bis zum 7. November 1933 sogar der Luftraum über Leipzig gesperrt. Während der Hauptverhandlung überprüfte und überwachte die Politische Polizei Besucher, Journalisten,
verhaftete "verdächtige" Personen, kontrollierte Briefe und hörte
Telefongespräche ab. Selbst vor Rechtsanwälten, dem Oberreichsanwalt und selbst den Richtern des Reichsgerichts machte sie nicht Halt. Sogar
die Telefongespräche von Reichsgerichtsrat Dr. Walter Froelich, seinerzeit auch Präsident des Verwaltungsgerichts des Völkerbundes,
wurden abgehört.


Dass das Verfahren für die Hitler-Regierung zu einem Bumerang geriet und sich in der Weltöffentlichkeit die Überzeugung von der Schuld der Nazis am Reichstagsbrand durchsetzte, ist vor allem drei Faktoren zu verdanken. Es ist zum einen das Verdienst des Mitangeklagten Georgi
Dimitroff, der sich, obwohl er erst nach seiner Verhaftung Deutsch gelernt hatte, geistesgegenwärtig, couragiert und mit großem Geschick selbst verteidigte und seine Verteidigung so in eine Anklage der Hitler-Regierung verwandelte.


Eine wichtige Rolle spielte daneben das von antifaschistischen deutschen Emigranten unter Leitung von Willi Münzenberg verfasste und im Sommer 1933 veröffentlichte "Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror". Zwar nicht fehlerfrei, war es doch die erste umfassende
Dokumentation des NS-Terrors in Deutschland, das die Nazis der Brandstiftung anklagte. Als "sechster Angeklagter" war es im Prozess ständig präsent. Schließlich tagte in Paris und London die juristische Kommission eines Internationalen Untersuchungsausschusses ("Londoner
Gegenprozess"), die sich aus hervorragenden Juristen verschiedener Länder zusammensetzte. In ihrem am 20. September 1933, also ein Tag vor Eröffnung des Reichstagsbrandprozesses, veröffentlichten Bericht gelangte sie zu dem Schluss, dass "gewichtige Grundlagen für den
Verdacht bestehen, dass der Reichstag durch führende Persönlichkeiten der nationalsozialistischen Partei oder in ihrem Auftrag in Brand gesetzt wurde". Und weiter hieß es: "Der Ausschuss ist der Ansicht, dass jedes Gerichtsorgan, das in dieser Sache Rechtsprechung ausübt,
diesen Verdacht genau untersuchen sollte."


Infolge der insbesondere im Braunbuch erhobenen Anschuldigungen sah sich die Prozessführung gezwungen, auch dort beschuldigte Nazi-Größen wie Göring (vormals Reichstagspräsident und u.a. amtierender preußischer Ministerpräsident), Goebbels und Graf von Helldorf, zum Zeitpunkt des Reichstagsbrandes Führer der SA-Gruppe Berlin-Brandenburg, vor Gericht als "Zeugen" zu laden. Letzter war in der Auslandspresse und im Braunbuch verschiedentlich als Auftraggeber
van der Lubbes bezichtigt worden. Den Abschluss von Helldorfs Vernehmung am 20. Oktober bildete eine Gegenüberstellung mit van der Lubbe, wobei Helldorfs Kommandostimme den Angeklagten wie hypnotisiert den Kopf heben ließ. Helldorf und Göring verwickelten sich bei ihren Vernehmungen in offenkundige Widersprüche.


Dabei kam u. a. heraus, dass die Nazi-Führer bereits um 21 Uhr - da brannte es noch gar nicht! - über den Brand im Reichstagsgebäude informiert waren. Görings und Helldorfs Aussagen wurden in den Stenographischen Protokollen denn auch teilweise gekürzt bzw.
verfälscht wiedergegeben So fehlen z.B. Helldorfs spärliche Aussagen über die Séance am Vorabend des Reichstagsbrandes beim "Hellseher" Hanussen[3] Abweichungen zu den Protokollen finden sich ebenfalls in den Aufzeichnungen des Schweizer Journalisten Ferdinand Kugler[4], der
den Prozess für die Schweizerische Depeschenagentur beobachtete und kritisch kommentierte.[5]


Berühmtheit erlangte das Rededuell zwischen dem intellektuell weit überlegenen Dimitroff und dem aufbrausenden Göring, der sich von Dimitroff wie auf Knopfdruck in seiner ganzen Anmaßung und Brutalität vorführen ließ. Hitler selbst trat vor dem Leipziger Reichsgericht
nicht auf, sondern begnügte sich mit einem inszenierten Auftritt bei einer Rahmenveranstaltung, dem Deutschen Juristentag, der vom 29. September bis zum 2. Oktober 1933 in Leipzig stattfand und für den der Reichstagsbrandprozess eigens unterbrochen wurde. 15.000 Juristen, ein
"Fackelzug der Referendare", SA- und SS-Verbände defilierten am Reichsgericht vorbei, an dem ein riesiges Plakat prangte: "Durch Nationalsozialismus dem deutschen Volk das deutsche Recht". Die
Eröffnung einer "Akademie für deutsches Recht" unter der Leitung von Dr. Hans Frank II (Reichsjustizkommissar und Leiter des Rechtsamtes der NSDAP) wurde bekannt gegeben. In einer Rede am 2. Oktober zum Abschluss
der Veranstaltung drohte Hitler, "der totale Staat werde keinen Unterschied dulden zwischen Recht und Moral. Nur im Rahmen seiner gegebenen Weltanschauung könne und müsse eine Justiz unabhängig sein".
Die deutschen Juristen wussten dies zu beherzigen.


Van der Lubbe unter Drogen?


Das Urteil selbst bedeutete für die Nazi-Führung eine gewaltige juristische und moralische Niederlage. Die mitangeklagten Kommunisten mussten "mangels Beweisen", wie es hieß, freigesprochen werden. Zum anderen hatte der Prozessverlauf, vor allem die Gutachten der
Brandsachverständigen, aber auch die Unmöglichkeit einer Alleintäterschaft des Holländers Marinus van der Lubbe erwiesen und den Verdacht erhärtet, dass die NSDAP selbst in die Brandstiftung
verwickelt war.


Der schwer sehbehinderte holländische Wirrkopf und Heißsporn, Anhänger einer rätekommunistischen Splittergruppe, war am Abend des 27. Februar 1933 im brennenden Reichstagsgebäude festgenommen worden. Im Reichstag war er nach eigenem Bekunden zuvor noch nie gewesen. Von seinem
angeblichen Einstieg ins Gebäude bis zum Ausbruch des Großbrandes im Plenarsaal waren noch nicht einmal 15 Minuten vergangen - nicht annährend die Zeit, die nötig gewesen wäre, um als Einzelner einen derartigen Großbrand zu entfachen.


Zu diesem übereinstimmenden Ergebnis, das von der modernen Thermodynamik bestätigt wird, waren auch alle vom Reichsgericht eingesetzten Brandsachverständigen gelangt. Einer von ihnen, der
Chemiker Dr. Wilhelm Schatz, hatte im Plenarsaal an allen Brandherden sogar die Verbrennungsprodukte einer selbstentzündlichen Flüssigkeit sowie Brandmittelspuren nachgewiesen. Beides hatte van der Lubbe
nachweislich nicht bei sich gehabt. Gezündelt hatte er nach eigenen Angaben nur mit handelsüblichen Kohleanzündern und seinen Kleidern. Den Plenarsaal selbst will er sogar nur mit seiner brennenden Jacke in Brand gesetzt haben - indem er mit dieser den Vorhang anzündete!


Zwar soll er bei seiner Befragung durch die Politische Polizei und den Untersuchungsrichter stets betont haben, die Tat alleine begangen zu haben, und das bestätigte er auch vor Gericht; während des Verfahrens wirkte er aber völlig apathisch, saß vornüber gebeugt mit hängendem Kopf und laufender Nase, antwortete, wenn überhaupt, meist nur mit ja
oder nein
, so als stünde er unter Drogen. Zuletzt war sein Gesicht
völlig aufgedunsen. Während Oberreichsanwalt Dr. Werner am 13. Dezember
sein Plädoyer vortrug, in dem er u. a die Todesstrafe für den Holländer
forderte, schlief van der Lubbe sogar ein! Der sichtbare
Verfallsprozess wird auch von den psychiatrischen Gutachtern sowie
unabhängigen (Presse-)Beobachtern beschrieben und ist bei Bahar/Kugel
mit Fotos dokumentiert.[6] Lediglich an zwei Verhandlungstagen (am 13.
und am 23. November 1933) schien van der Lubbe vorübergehend aus seinem
Dämmerzustand zu erwachen, sprach von inneren "Stimmen" oder
"Stimmungen" und erklärte u. a. bestimmt, er sei für die verschieden
Brandherde im Plenarsaal nicht verantwortlich.


Der festen Überzeugung, van der Lubbe (der zeitweilig die
Nahrungsaufnahme gänzlich verweigerte) habe unter Drogen gestanden, war
sein Mitangeklagter und Mithäftling Popoff. Der berichtete 1966,
zwischen van der Lubbe und "unseren SS-Betreuern" sei es "mehrfach zum
Streit gekommen", "meistens zur Zeit des Essensausteilens". Popoff
versuchte, den Grund für das "nicht normale Verhalten" des Holländers
herauszufinden, der wie "betäubt" gewirkt habe. Dabei habe er
festgestellt, dass van der Lubbe nicht "dasselbe Essen erhielt wie
seine Mithäftlinge". Im Hintergrund des [Brot-]Korbes [der den
Gefangenen durch eine Türklappe ans Fenster gestellt wurde] lag ein in
ein Papier eingewickeltes Stück Brot. Eines Tages habe ich mehr aus
Spaß versucht, dieses Brot zu nehmen. Unser Betreuer, ein SS-Mann,
sagte sofort, ich sollte das liegenlassen. Auf dem Papier, in welches
das Brot eingeschlagen war, stand mit Bleistift 'Lubbe' geschrieben."



Dr. Karl Soedermann, Privatdozent für Kriminalistik an der Universität
Stockholm, der van der Lubbe in den ersten Tagen der Verhandlung in
seiner Zelle besuchen durfte, bestätigte vor Gericht unabsichtlich
diese Darstellung, als er ausführte: "Ich werde gern sagen, daß er
besser behandelt wird als die anderen Gefangenen. Das hat man vom Essen
und allem da gesehen."[7]


"Lex van der Lubbe"


Dass man van der Lubbe unter Drogen gesetzt hatte, vermuteten damals
viele unabhängige Beobachter. Die psychiatrischen Gutachter schlossen
diese Möglichkeit aus, allerdings ohne Blut oder Urin des Angeklagten
je selbst untersucht zu haben. Bonhoeffer und Zutt erklärten den
Angeklagten zwar für zurechnungsfähig zum Zeitpunkt der Tat, wichen
aber der Beantwortung der Frage nach seiner Verhandlungsfähigkeit
aus.[8]


Ein weiterer Gutachter, der Leipziger Nervenarzt, Oberregierungs- und
Medizinalrat Dr. Richard Schütz sprang in letzter Minute ein, um diese
peinliche Scharte auszuwetzen. Im Unterschied zu Bonhoeffer und Zutt
erklärte Schütz am 6.12.1933, 17 Tage vor der Urteilsverkündung in
einem "Gutachten" explizit, van der Lubbe sei "während der ganzen Dauer
der Verhandlungen verhandlungsfähig gewesen", und er sei "natürlich
auch heute zurechnungsfähig, vollkommen geistig gesund." Ganz im
Gegensatz hierzu kam der holländische Mediziner Dr. M. C. Bolten,
Psychiater und Neurologe am städtischen Krankenhaus Haag in einem
unabhängigen Gutachten zu dem Schluss, aufgrund der "psychischen
Anomalien und Defekte", die er bei van der Lubbe während des Prozesses
beobachtet habe, müsse dieser "m.E. als vermindert zurechnungsfähig
angesehen werden."


Dennoch wurde van der Lubbe auf der Grundlage eines eigens für ihn
nachträglich erlassenen, rückwirkenden Gesetzes ("Lex van der
Lubbe")[9], also grob rechtswidrig am 23. Dezember 1933 zum Tode
verurteilt und am 10. Januar 1934 in Leipzig eiligst enthauptet -
ursprünglich hatten Hitler und Göring den Holländer ohne Prozess hängen
lassen wollen.


Laut der offiziellen Darstellung soll van der Lubbe vor seiner Hinrichtung ein ruhiges und gefasstes Verhalten an den Tag gelegt haben. Demgegenüber berichtete ein Gerichtsreferendar, der mit einigen Kollegen morgens gegen 6 Uhr von einem Dienstzimmer aus auf die Richtstätte hinuntersehen konnte, der Verurteilte habe beim Betretendes Hofes laut aufgeschrieen und sich heftig gewehrt. Offenbar war van der Lubbe erst jetzt bewusst geworden, dass es um seinen Kopf ging.
Eine Autopsie der Leiche des Hingerichteten fand nicht statt, die Herausgabe des Leichnams nach Holland wurde verweigert.[10]


Auf höhere Weisung hatte das Reichsgericht so gut wie ausschließlich nach mutmaßlichen kommunistischen Tätern gesucht. Das geht nicht nur aus den Ermittlungsunterlagen und aus der Anklageschrift hervor. Das Reichsgericht selbst hat in seinem Urteil am Schluss des Prozesses wörtlich ausgeführt: Die NSDAP habe es "nicht nötig" gehabt, "durch ein Verbrechen ihre Wahlaussichten zu verbessern. Die gesinnungsmäßigen Hemmungen dieser Partei schließen derartige verbrecherische Handlungen, wie sie ihr von gesinnungslosen Hetzern zugeschrieben werden, von vorne herein aus."


Von einem rechtsstaatlichen Verfahren kann daher keine Rede sein.


Die Meinungen über den Prozessverlauf und das Urteil sind bis heute geteilt. Für die einen handelt es sich dabei um das erste Beispiel der Nazi-Willkürjustiz und bei van der Lubbe um deren erstes Opfer, andere dagegen sprechen von einem im Wesentlichen rechtsstaatlichen, das heißt objektiven, fairen und unparteiischen Verfahren. So nannte beispielsweise Hubertus Schorn in seiner Studie über Richter im Dritten
Reich den Untersuchungsrichter Paul Vogt einen "mutvollen Verfechter von Recht und Gerechtigkeit".


In den Augen von Dr. Andreas Roth, Professor für Deutsche Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, war der Reichstagsbrandprozess hingegen "eine politische Inszenierung der Nationalsozialisten", der neben anderen Ereignissen "zur sogenannten Machtergreifung erheblich beigetragen hat". Darüber hinaus sei "der Prozess ein Beispiel dafür, dass sich die Richter der ordentlichen Gerichtsbarkeit nicht, wie mitunter behauptet, neutral verhielten, sondern sich schon sehr früh für die Ideologie der neuen Machthaber instrumentalisieren ließen." Roths Einschätzung bezieht sich nicht nur auf das Ergebnis des Verfahrens, sondern "vor allem auf die Prozessführung, in der der Vorsitzende z.B. Göring sehr weit entgegenkam". Es gelte "aber auch hinsichtlich einiger Passagen in der Urteilsbegründung, die bei der
Einschätzung der politischen Situation die Auffassung der
Nationalsozialisten übernahm".


Die Stenographischen Protokolle des Prozesses wie auch die seit einiger
Zeit zugänglichen Ermittlungsakten des Reichsgerichts, der Politischen
Polizei und der Oberstaatsanwaltschaft belegen nicht nur offenkundige
Verstöße gegen die Strafprozessordnung: so die Fesselung der
Angeklagten bei Tag und Nacht, die Ablehnung ausländischer
Rechtsanwälte, der mehrfache Ausschluss des kommunistischen
Mitangeklagten Georgi Dimitroff von der Verhandlung. Im Verfahren
wurden auch Beweismitteln manipuliert, es wurden Zeugen aus
Konzentrationslagern vorgeführt: "Arbeiterzeugen", die bekunden
sollten, dass die KPD den Aufstand geplant habe und der Reichstagsbrand
das "Fanal" dafür hätte sein sollen. Darüber hinaus bediente sich die
Anklage gedungener Zeugen, darunter Polizeispitzel und Provokateure.
Auch war der Freispruch Torglers, dies geht aus den Akten hervor, schon
vor Prozessbeginn abgesprochen. Von einem rechtsstaatlichen Verfahren
kann daher keine Rede sein.


Juristisches Nachspiel in der BRD


Nachdem sein Bruder Johannes Markus (Jan) am 11. November 1965 zum
wiederholten Mal die Aufhebung des Reichsgerichtsurteils gegen Marinus
van der Lubbe beantragt hatte, änderte das Berliner Landgericht am 21.
April 1967 den Schuldspruch des Reichsgerichts vom 23.12.1933 dahin
gehend ab, dass es van der Lubbe nun nur noch "der menschengefährdenden
Brandstiftung [...] oder der versuchten einfachen Brandstiftung" für
schuldig befand. Die Verurteilung wegen Hochverrats und aufrührerischer
Brandstiftung entfiel. Die erkannte Todesstrafe wurde auf eine
Gesamtstrafe von acht Jahren Zuchthaus ermäßigt und die Aberkennung der
bürgerlichen Ehrenrechte rückgängig gemacht. Im Übrigen wurde "der
Aufhebungsantrag als unbegründet zurückgewiesen".


Zwar wurde das Urteil nach entsprechenden juristischen Bemühungen Jan
van der Lubbes am 15. Dezember 1980 von der 10. Strafkammer des
Landgerichts Berlin aufgehoben und van der Lubbe freigesprochen. Am 13.
Februar 1981 legte die Staatsanwaltschaft am Landgericht Berlin gegen
dieses Urteil jedoch Beschwerde ein, welcher der 4. Strafsenat des
Kammergerichts Berlin am 21. April 1981 stattgab. Alle Bemühungen der
Familie van der Lubbe, die von Dr. Robert Kempner, ehemals
stellvertretender Chefankläger am Nürnberger Militärgerichtshof,
unterstützt wurden, eine Wiederaufnahme des Reichstagsbrandprozesses zu
erreichen, scheiterten am Unwillen der BRD-Justiz. Das Urteil des
Landgerichts Berlin vom 21. April 1967 hatte damit weiter Bestand.


Erst am 6. Dezember 2007, also beinahe 74 Jahre nach diesem Justizmord,
hat die deutsche Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe das Todesurteil
gegen van der Lubbe "von Amts wegen" aufgehoben. Grundlage für diesen
förmlichen Akt ist das Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer
Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege vom 25. August 1998. Unberührt
von der Karlsruher Entscheidung bleibt das Urteil freigesprochenen
kommunistischen Mitangeklagten. Mit der formaljuristischen
Rehabilitierung van der Lubbes hat die deutsche Justiz die Akte
Reichstagsbrand nach der übereinstimmenden Ansicht von Strafrechtlern
endgültig geschlossen. Zu einer Aufarbeitung des
Reichstagsbrandprozesses trage die Karlsruher Urteilsaufhebung
jedenfalls nicht bei, urteilt Andreas Roth.[11]


Innerhalb Deutschlands sowie - mit gewissen Abstrichen - im gesamten
deutschen Sprachraum wird eine objektive Auseinandersetzung über den
Reichstagsbrand und den ihm folgenden Prozess bis heute durch das
unsägliche Wirken einer mafiösen Seilschaft von Meinungsführern in
Medien, staatsnaher Geschichtswissenschaft, Verfassungsschutz und
Politik verhindert. Bis heute hält dieses Kartell von "Gralshütern"
hartnäckig und unbelehrbar an der längst widerlegten Gestapo-These[12]
von der angeblichen Alleintäterschaft des nahezu blinden Holländers
fest.


Warum diese zähes Festhalten an einer These, die nicht nur alle
Wahrscheinlichkeit im Sinne des gesunden Menschenverstands gegen sich
hat, sondern die auch wissenschaftlich völlig unhaltbar ist? Warum nur
dürfen die Nazis nicht die Täter gewesen sein? Mit Blick auf jene, die
diese These ursprünglich in die Welt gesetzt haben, ist diese Frage
leicht zu beantworten. Rudolf Diels und seine Mitarbeiter, die sich
opportunistisch in den Dienst der Hitler-Regierung stellten, brauchten
nach 1945 eine Entlastung. Da passte ihnen die These, wonach 1933 alles
noch gar nicht so schlimm, die Entwicklung hin zum NS-Unrechtsstaat gar
nicht absehbar gewesen sei, hervorragend in den politischen Kram.


Im Februar 1947 schrieb Rudolf Diels - der die Verhaftungsaktion nach
dem Reichstagsbrand, die er selbst leitete, sechs Stunden zuvor in
einem Polizeitelegramm angekündigt hatte - an seinen früheren
Mitarbeiter und Intimus Heinrich Schnitzler: "Es scheint mir wichtig,
unsere Arbeit als eine einheitliche Widerstandsleistung darzustellen,
die zunächst den Gang der Entwicklung weg vom Rechtsstaat und hin zum
reinen Terrorismus verzögert hat." Dank Rudolf Augstein durfte sich der
Ex-Gestapochef zwei Jahre später im "Spiegel" dann ungeschminkt zum
Demokraten und frühen Widerstandskämpfer stilisieren.


Einen entlarvenden Einblick in die Motive und Denkweise der heutigen
Apologeten der Gestapo-These lieferte unfreiwillig einer von deren
jüngeren Nachbetern in einem Radio-Interview[13] im Februar 2008. Darin
behauptete er: "Wenn der Plan, den Reichstag anzustecken, von den Nazis
ausgegangen wäre, wäre die gesamte Machteroberung der NSDAP über [sic]
Deutschland ein Staatstreich gewesen, dem die Deutschen unterworfen
worden wären. Das hat letztlich eine exkulpierende, eine
entschuldigende Wirkung. Heute ist die Geschichtswissenschaft viel
weiter. Wir wissen, dass große Teile der deutschen Gesellschaft bewusst
und auch willig der Diktatur Hitlers gefolgt sind."


Diese Behauptung stellt den wirklichen Sachverhalt auf den Kopf. Denn der hier geleugnete Staatstreich hat stattgefunden - getarnt als pseudolegale Machtübernahme. Er erfolgte im Bündnis mit den herrschenden Eliten in Großindustrie, Hochfinanz, Militär, Politik, Beamtenapparat und Kirche -, und der Reichstagsbrand lieferte den Vorwand dazu. Erst danach konnten die Nazis zusammen mit ihren bürgerlichen Koalitionären die Reichstagswahlen gewinnen, folgte eine Mehrheit der Deutschen Hitler.


Die Absicht ist offenkundig, die Schuld an den Verbrechen des NS-Regimes schön gleichmäßig über die deutsche Bevölkerung zu verteilen. Mit dieser Argumentation sollen all jene entlastet werden, die die Errichtung der Nazi-Diktatur von Anfang an befürworteten oder
gar aktiv unterstützten. Denn wenn schon die Nazis keinen Plan für die Errichtung der Diktatur, die Vernichtung der politischen Opposition und die Zerschlagung des Restbestands an parlamentarischer Demokratie hatten, wer wollte dann ihren bürgerlichen Unterstützern einen Vorwurf
daraus machen, dass sie sich mit ihnen eingelassen hatten?



LITERATURANGABEN


[1]
Vom 13. Verhandlungstag, dem 10. Oktober 1933 an tagte das
Reichsgericht in Berlin. Ab 23. November 1933 wurden die Verhandlungen
dann wieder in Leipzig fortgesetzt.


[2]
Damals noch Gestapa (Geheimes Staatspolizeiamt)


[3]
Darüber berichteten Zeitungskorrespondenten, die den Prozess
beobachteten (z. B. in der "Neuen Zürcher Zeitung" vom 20.10.1933). Die
Tonaufzeichnung der Aussage Helldorfs ist im Deutschen Rundfunkarchiv
nicht mehr vorhanden. Auch am Beispiel der Aussage Görings lassen sich
in den Stenographischen Protokollen - zum Teil verfälschende -
Abweichungen feststellen.


[4]
"Das Geheimnis des Reichstagsbrandes", Amsterdam/Leipzig 1934.


[5]
Kugler soll kurz vor der Urteilsverkündung aus Deutschland ausgewiesen
worden sein.


[6]
In seinen Notizen beschreibt der neutrale Prozessbeobachter Prof.
Justus Hedemann van der Lubbe als "völlig vereinsamt, wachsbleich, tief
gebeugt", dann "noch verfallener, schmaler, bleicher", dann als "jetzt
ganz passiv", "völlig teilnahmslos" und ähnlich. Er vermerkt weiter
eigenartige Symptome wie: "van der Lubbe sieht sehr schlecht aus,
Backenknochen viel schärfer heraus, Gesichtsfarbe schon leicht ins
Grüne" und "Lubbe hängt dicker, mindestens 6 cm langer Schleimfaden aus
Nase", sein Verteidiger "klopft ihm [...] auf Rücken u. hält ihm das
alte blaue Nastuch an Nase". (Bahar/Kugel, Der Reichstagsbrand. Wie
Geschichte gemacht wird).


[7]
Stenographische Protokolle, 6. Verhandlungstag.


[8]
Erst 1934 schrieben Bonhoeffer und Zutt in der "Monatsschrift für
Psychiatrie und Neurologie" veröffentlichten Abhandlung "Über den
Geisteszustand des Reichstagsbrandstifters Marinus van der Lubbe"
(allerdings zweideutig): "Derartige Haftreaktionen heben nach
allgemeiner psychiatrischer Erfahrung die Verhandlungsfähigkeit nicht
auf, weil gute Auffassungsfähigkeit nebenher zu gehen pflegt und hinter
der abnormen Haltung die intakte Persönlichkeit steht."


[9]
Nach dem "Gesetz über die Verhängung und den Vollzug der Todesstrafe"
vom 29. März 1933 waren die Strafverschärfungen aus der
"Reichstagsbrandverordnung" vom 28. Februar 1933 (Notverordnung "zum
Schutz von Volk und Staat") auch auf Taten anzuwenden, die zwischen dem
30. Januar und dem 28. Februar 1933 begangen worden waren. Die
"Reichstagsbrandverordnung" legte in Paragraph 5 fest, dass eine Reihe
von Verbrechen, darunter Hochverrat und Brandstiftung, die bis dahin
mit lebenslangem Zuchthaus bedroht waren, fortan mit dem Tode zu
bestrafen seien.


[10]
Bereits in ihrem 2001 erschienen Buch "Der Reichstagsbrand. Wie
Geschichte gemacht wird", haben die Autoren, Alexander Bahar und
Wilfried Kugel, daher die Exhumierung des Leichnams von van der Lubbe
gefordert.


[11]
Um eine juristische und historische Aufarbeitung des
Reichstagsbrandprozesses bemühte sich hingegen eine Veranstaltung zum
70. Jahrestag des Reichstagsbrandprozesses im Bundesverwaltungsgericht
in Leipzig am 9. Dezember 2003, an der auch der Autor teilnahm. Die
Vorträge sind nachzulesen bei: Dieter Deiseroth (Hg.): Der
Reichstagbrand und der Prozess vor dem Reichsgericht, Berlin (Tischler)
2006


[12]
Sie wurde vom ersten Chef der Gestapo, Dr. Rudolf Diels und seinen
Mitarbeitern nach dem Krieg entworfen, von einem niedersächsischen
Verfassungsschutzbeamten (Fritz Tobias) ausgearbeitet, von Leitmedien,
insbesondere dem Spiegel, aber auch der Zeit lanciert, von einem
Historiker (Hans Mommsen) mit großem Namen und Beziehungen abgesegnet
und in der Folge von zahllosen Medien, Journalisten und Buchautoren
kritiklos nachgeplappert.


[13]
Inforadio, Umgeschichtet, Interview mit S.F. Kellerhoff zum
Reichstagsbrand, 23.02.2008.


Telepolis Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29425/1.html


Copyright © Heise Zeitschriften Verlag


Sonntagsfrage: Ist die Finanzkrise auch ein Reichstagsbrand?

Ein nachdenklicher Honorius...

17 Jänner, 2009

Wochenende 3

Heiligen Kniefall vor der Allerheiligsten Heiligenstatue der heiligen Mutter Gottes des Himmels und der Erde!

Wie kann ein Wochenende stattfinden ohne Gott und ohne Geißelung fragten wir uns in einer Saunakohle-Schritt-Verzier Einheit im Kloster bei Münster in dem wir unter anderem auch den Zahnersatz des heiligen Pater Pio, eine unsagbar selige Energie austrahlende heilige Reliquie, anbeteten und uns für sie kasteiten! Wie können Menschen so leben? Nun, ein Mensch der sein Wochenende nicht ganz und vollkommen Gott widmet, der lebt, im religiösen Sinne, wie ein sandelnd-wandelnder Irregeführter Lotterbruder und er treibt Raubbau an seiner Seele! Ausserdem schützt uns unser Glauben vor Krankheit und Krieg, wie mehrfach bewiesen wurde!
Ich hoffe noch auf ein löbliches Wochenende für Sie und alle Löblichen mit Gehänge im Schritt! Weiter unten ein Heiligstes Heiligenbild des in Zukunft mit höchster Wahrscheinlichkeit heilig gesprochend werdenden Pater H. der heute schon so viele Gnaden bekommen hat (auch beim heutigen Wettknüpfen gegen sich selbst und den heiligen Geist und mich den Zögling) dass diese einen noch so harten Kotknoten sprengen würden. Diese Gnaden spürte auch der Papst, weswegen er uns zu einer Audienz bitten ließ!
Also dem Anbeten, und damit einem gesegneten Wochenende steht garnichts mehr im Wege!





AMUS!
P.S.: Pater H erholt sich vor allem vor den verpendelten Ritzenpendler-Verfolgungs und Bekehrungs Wochenende!

07 Jänner, 2009

2 0 0 - Die runde Post

Liebe Verlöblichkeitspenetranten Hinterweltblockheimseitenleserschaftinnen!

Ich vermelde eine frohe Botschaft! Fürchtet euch nicht! Es ist die 200. Post unserer heiligen-Stuhl-Block-Heim-Dauerfrohbotschaftsseite! Wir, ich der Zögling und seine löbliche Wenigkeit Pater H. der keusche Schrittritter, möchten uns und einander verherzlichst für die vielen herrlichen Leserschaften und die vielen seltenen knüppeldicken Wortbeifügungen bedanken, und eine gigantische Bildfolgeschau verposten, nämlich jene verposteten Lichtbilder die Ihre Aufgen erquickten! Lesen Sie die Bibel, bleiben Sie keusch und verlottern Sie ihr Leben nicht an die Ritze!





Ihr Herr
zÖgling

05 Jänner, 2009

Aufdatierung zu den Ritzenpendlern

Meine verlöblichten Blockheimseitengenossen.

Wir, der Zögling und Pater H. bekommen immer wieder knüppeldicke Zuschriften was denn nun genau das Phänomen der Ritzenpendler sei, und warum dies so zentral in unseren feuchten Kellerpredigten Eingang gefunden hat. Nun, zum ersten Punkt geben wir ungern Standminzen ab, da die Weitergabe der unlöblichen Lehre der Ritzenpendler in vielen Fällen zu einem Verfall der Informierten und zu einem Hinfall zu dieser Lehre ergibt. Dennoch ein paar Worte in aller Klarheit.

Zuerst ist es eigentlich fast absurd von der "Lehre" der Ritzenpendler zu sprechen, da diese selbst sich weder auf Literaturquellen beziehen, noch Edikte oder Bullen hervorgebären die sie in ihrem Handeln anleiten sollten. Das macht die Begreifbarkeit , und Ergreifbarkeit durch Folterschergen dieser Unlöblichen besonders schwierig. Es gibt einen Fürst der Pendler, der sogenannte Ritzenimperator. Er ist soetwas wie das transzendente, halb-Fleisch halb-Fleischpeitsche gewordene Urübel aller Anti-Redlichkeit in Persona eins! Von ihm existiert nur ein Phantombild das wir exklusiv auf unserer Block-Heimseite präsentieren. (Hinweise zu dessen Aufenthaltsort bitte direkt an uns, oder über unsere Aussenstelle das Salzamt!) Der Ritzenimperator hat zwar keinen direkten Einfluss auf die Gemeinde der Ritzenpendler, wirkt aber, wie wir aus der aktuellen physikalischen Forschung wissen über Kleinst-Teilchen auf die Pendler, die sich dadurch auf der selben Wellenlänge befinden (genannt wird das: die RI-Welle-Teilchen-Dualität). Dadurch verfügen die Ritzenpendler, unbewusst, über Kommunikationsmöglichkeiten wie zwei Handfoniergeräte, nur besitzen sie Unkenntnis darüber. Das Hauptcharakteristikum der Ritzenpenlder ist nun, die Verlotterung
ihres Lebens, die passive Tötung von Kinderseelen durch erotisch-obszönen Augenkontakt, und die Abwendung von Gott! Dies führt in nicht seltenen Fällen zu Asthma und Röteln sowie ein Unwohlsein in der eigenen Haut was zu einem exzessiven ödipalen Konfikt mit Schrecksynkopenartigen Blitzrücks auf Kosten der Nachbarn führen kann. Interessant ist auch die Tatsache, dass Mediziner im Vatikan auf vermehrte Kotknotenbildung im Zwölffingerdarm der schon ödipal verdröselten Kammerzofen von Ritzenpendler gestossen sind! Also vorsicht! Hüten sie sich vor den Pendlern dessen Zofen und dem Imperator. Sicherheitsabstand ist Gebot, das 13. inzwischen und wichtigst ist auch der Stuhl, der Heilige mit Verlaub!

AMUS!

04 Jänner, 2009

03 Jänner, 2009

Er kniet auf Scherben für UNS

Liebe Herrn und Damen mitlesende Gesellschafter der militant-aufständischen christlichen Wohngenossenschaft!

Heute hat Pater H beschlossen für die Welt zu beten. Dafür legte er ein kurzes Beinkleid an, zerbrach einen Spiegel als Zeichen der Zerrüttung unseres Selbst und unserer Seele durch die seelentötenden Einflüsse der haidnischen Umwelt, und kniet seit den frühesten Morgenstunden auf diesen Scherben um Halleluja zu jauchzen gen Osten, wo eines Tages die Sonne aufgehen und nie wieder untergehen wird! Was können Sie dazu beitragen dass die Welt besser wird? Tun Sie es Pater H. gleich. Sie können auch allerlei spitzschmerzendes Brechgebäck nehmen, wie beispielium Teller oder die Fensterscheibe des Nachbarn. Beten wir gemeinsam, dann wird alles in Frieden enden!
AMUS
der zÖgling

02 Jänner, 2009

Hengstschläger im Zwischenblick

Wiedereinmal haben wir Herrn Hengstschläger, das redliche Sprachrohr der röhrenden Christenaufständischen eingeladen uns im Zwischennetzplauderkasten Rede und Antwort zu stehen!


(18:54:39) Zögling: Lieber Herr Hengstschläger.
Willkommen in unserem löblichkeits-anschnur-plauderkasten!
(18:54:50) Hengstschläger: VERGÜßT
(18:55:06) Hengstschläger: Worüber wird die heutige Nachtplaudertasche gehalten?
(18:55:10) Zögling: ich hoffe sie verzeihen, dass ich des manchmaligen klein statt groß schreibe, doch nur gott ist ganz groß. das wissen sie ja
(18:55:32) Hengstschläger: Natürlich, ich maße mich niemals an selber mal ganz groß zu werden.
(18:55:54) Zögling: löblich!

nun sind sie für einige, vielleicht ihren glauben erschütternde fragen bereit?
(18:56:14) Hengstschläger: Ich prüfe meinen Glauben gerne
(18:57:11) Zögling: sie sind doch ein gebildeter mann, lesen also des öfteren in der bibel. wenn ich sie so spontan frage ... welches gebet sprechen sie für sich am lautesten während der schmerzhaften exerzizien?
(18:57:38) Hengstschläger: Die Bibel lese ich nicht nur, ich verinnerliche sie mir oral.
(18:57:56) Hengstschläger: Die schmerzhaften Exerzizien sind ebenfalls keine Schmerzen, sondern eine entdeckung des eigenen Glaubens
(18:58:04) Zögling: das können nur die gläubigsten von sich behaupten. ich bin erstaunt!
(18:58:21) Hengstschläger: erst durch die rohe kraft der Peitsche sprüre ich nach stunden des Verkeuschens den Heiligen Geils sehr intensiv in mir.
(18:58:30) Zögling: sie sind wirklich ein vorbild im glaubenimus für uns und alles!
(18:58:41) Hengstschläger: Das will ich doch hoffen.
(18:59:27) Zögling: sie werden ja vor allem mit der militant-christlichen schlagenden vereinigung schwester stahlschnitt in verbindung gebracht, deren oberhaut und geistlicher führer sie sind! was sind die ziele dieser organisation 2009?
(18:59:55) Hengstschläger: Schwester Stahlschnitt wird sich zuerst mal in Bruder Stahlschritt umbenennen.
(19:00:22) Hengstschläger: Das klingt löblicher und erinnern daran, sich auch genital metallen verschneiden zu müssen, um in dieser lotterhaften Welt oben auf bleiben zu können
(19:00:44) Hengstschläger: Nur wer sich täglich aufs neue auf das Besinnt, was die sinnlichkeit eigentlich ist, Der wird den Brauchtum des tages in sich spüren dürfen.
(19:00:52) Zögling: da kann ich ihnen nur zustimmen, und stimme auch für unsere zahlreichen leser total zu!
(19:01:09) Zögling: eine weitere frage herr hengstschläger:
(19:01:32) Hengstschläger: Die Leser werden sich auf vergünstigte Angebote zum Erwerb eines eigenen Stahlschritts einstellen können. Es wird zwei größen geben, für die Eunuchen und die, welche sich noch nicht eunuchiert haben.
(19:01:50) Zögling: sie haben sich insbesondere den ritzenpendlern angenommen, und erforschen diese unerkannt in tarnung als einer von ihnen!
wie kommen sie dazu?
(19:02:12) Hengstschläger: Der Stahlschritt ist eine Katenartiges kleidungsstück für das Genital, welche es unmöglich macht über sich hinauszuwachsen. Nach einigen Tagen des Tragens erfährt man sich ganz intensiv beim beten.
(19:02:28) Hengstschläger: Diesen Ritzenpendlern empfehle ich ebenfalls einen Stahlschritt.
(19:02:31) Zögling: ich bin enthusiasmiert!
(19:02:47) Hengstschläger: Genaueres ist allerdings noch nicht geklärt, ja und da sie es erwähnen, das hat auch mit euthanisierungen zu tun.
(19:03:43) Zögling: aber, sie sind doch, und das darf ich hier glaub ich doch kurz erwähnen, mit dem ritzenimperator, dem unlöblichen oberhaupt der ritzenpendler in kontakt, und verhandeln über einen waffenstillstand, oder ist das nur getratsche zwischen unlöblichen?
(19:04:17) Hengstschläger: Ich denke ich werde den Ritzenimperator kontakt abbrechen oder mich an Rom wenden müssen, um mehr beiständer für diese Art der Unterhaltungen zu erbetteln.
(19:04:40) Hengstschläger: Es nützt mich doch vorne, sowohl als auch hinten sehr aus mit diesem unbändigen Tier von Ritzenimperator begattet zu sein.
(19:05:10) Zögling: Herr hengstschläger, ich bin getunkt zu denken sie seien schon infiziert von dem pendler virus?!
(19:05:34) Hengstschläger: Mein Körper streubt sich noch, ich denke ich bin allerdings standhaft genug nicht infiziert zu werden.
(19:05:57) Zögling: was unseren lesern sehr auf der zunge brennt, ist ihr verblockter kotknoten! wie kommen sie mit diesem zu recht? und zweite frage: ist dieser schon in das spülwasser hineingeboren worden?
(19:06:51) Hengstschläger: Der blockende Kotknoten hat sich schon gelöst. Heute nachmittag gab es einen kurzen aber fülligen Abgesang. Die experimentelle Zeit also dahin und mir geht es gereinigt gut.
(19:07:44) Zögling: mich hat zuletzt ein tiefgläubiger angesprochen, der sich täglich kasteit mit glasscherben und schergenhaftem wasserdampf aus dem bügeleisen seiner amme. er hat, laut eigenen angaben nocht nicht zu keuschheit und zum heiligen geiste gefunden. was raten sie so jemandem?
(19:08:54) Hengstschläger: Wenn die keuschheit nicht genügend Reizt und auch ein Stahlschritt nicht hilft, muss wohl der Exorzist her. Ich finde es etwas taktlos hier solche Fragen zu stellen, wenn doch jeder weiß, dass es ein lebenslanger kampf gegen die lotterhafte Unkeuschheit ist, welche uns erst so etwas wie den glauben an den allm
(19:09:01) Hengstschläger: allmächtigen Gott beschert hat.
(19:09:23) Hengstschläger: Ansonsten könnten wir ja glücklich ohne unzüchtige Gedanken leben und müssten uns nicht so kasteien.
(19:09:50) Zögling: ich verstehe.
(19:09:53) Zögling: sie sind auch dafür bekannt, dass sie verlotterten zwischennetz-stehsegel süchtigen unter die arme greifen. die gruppe dieser verlotterer wird immer größer. wo sehen sie die ursachen für eine derartige verlotterung der gesellschaft durch das diabolische zwischennetz?
(19:10:24) Hengstschläger: Unterstellen sie mir nicht, anderen unter die Arme zu greifen - insbesondere dann wenn es sich um das andere Geschlecht handelt.
(19:10:34) Zögling: sie bezeichnen ja auch oft die computer-maus, als rammprügel einer gottlosen nation!
(19:10:45) Hengstschläger: Ich muss das Gespräch schon fast abbrechen wenn sie so unverfrohren über das unter die Arme fassen greifen. Onanieren sie gerade?
(19:11:28) Zögling: entschuldigen sie. ich verwandte eine haidnsche wortverdrehnung, verunabsichtlicht. ich weiss nicht was mich geritten hat.
(19:11:45) Hengstschläger: Das mit der Computermaus - was an sexuell ausschweifende liebe mit einer minderjährigen Magdt gleichsam Maschinenhaft erinnert - war nur eine Beschreibung einer Bibelszene in einem Seminar auf eine Zwischenfrage am schluss.
(19:11:51) Hengstschläger: Daraus bitte nichts weiter ableiten.
(19:12:22) Zögling: ich verstehe.
(19:12:28) Hengstschläger: DAS HOFFE ICH
(19:12:56) Zögling: bitte werden sie nicht ausfallend. mir ist bekannt dass sie von brausendem gemüt sind, doch bitte zähmen sie den heiligen geist in ihnen!
(19:13:04) Zögling: eine vorletzte frage:
(19:13:25) Hengstschläger: Ich überlege mir ernsthaft nurmehr die eine ihrer beiden Fragen zu beantworten.
(19:13:37) Hengstschläger: Die andere Antwort ist: Nein, der heilige Geist muss hierfür konsolidiert werden.
(19:14:03) Zögling: sie kürzen immerzu ihr barthaar, und ihr kopfhaar lassen sie kürzen.
liegt das an der biblischen wahrheit über den mächtigen samson dr sie trotzen wollen?
(19:14:49) Hengstschläger: Ich möcht meinen Körper nicht den Gewalten der Natur ausgeliefert sehen, sondern beschneide ihn, genauso wie ich meinen Trieben nicht naturhaft auslebe, sondern sie mir ebenfalls beschneide.
(19:15:11) Zögling: nun zur letzten frage
(19:15:50) Zögling: was können sie unseren redlichen lesern mit auf den weg geben, was sie direkt zu gott führt?
(19:16:24) Hengstschläger: Sie sollen ihr Leben dem Kampf gegen die natur und zur aufstrebung in den stand des erleuchteten Geistes widmen.
(19:16:44) Hengstschläger: Dies inkludiert natürlich triebhaftfreies Bibellesen in einer Isolationszelle und selbstgeißelung
(19:16:52) Zögling: ich danke für den zwischenblick und wünsch eine gute nachtruhe!
(19:17:00) Hengstschläger: Vernächtigus !!
(19:17:06) Zögling: AMUS!

Bundeskazlelrinnenverunlöblichung

Liebe Mitchristen

Ich habe mich in den letzten Monaten intensiv mit Finanzen und Politik bechäftigt. Dieser vergleichweise mit dem geistigen Leben einfacher Müßiggang war notwendig, um die Bodenhaftung in manchen Glaubenfragen zu finden.

In den letzten Tagen bin ich auf eine gar abscheuliche Verhöhung UNSERER BUNDESKANZLERIN gestoßen, welche Zeitgeistliches mit Politisch unkorrektem verknüpft. Dennoch eine gar redselige Alternative zu den üblichen Messansprachen in der Kirche wie ich denken mag.

Bis zum nächsten Block, HONORIUS

Bibelreihe Teil 3

Meine hochverherten Neujahrskaterauschlafblockheimseiten keuschtümelnden Lesebischöfe!
Heute endlich wieder eine neue inspirierende Stelle aus der beliebten Einheitsübersetzung des Wortes Gottes! Was gibt es erfrischenderes als sich durch die Bibel in den Tag und ins neue Monat führen zu lassen! AMUS!

Der Herr sprach zu Mose: Nimm für die Israeliten Rache an den Midianitern! Danach wirst du mit deinen Vorfahren vereint werden. Da redete Mose zum Volk und sagte: Rüstet einen Teil eurer Männer für den Heeresdienst! Sie sollen über Midian herfallen, um die Rache des Herrn an Midian zu vollstrecken. Aus jedem Stamm Israels sollt ihr tausend Mann zum Heer abstellen. Man hob also aus den Tausendschaften Israels je Stamm tausend Mann aus, im Ganzen zwölftausend zum Krieg gerüstete Männer. Mose schickte die tausend Mann je Stamm zum Heer, zusammen mit dem Priester Pinhas, dem Sohn Eleasars, der die heiligen Geräte und die Lärmtrompeten mitnahm. Sie zogen gegen Midian zu Feld, wie der Herr es Mose befohlen hatte, und brachten alle männlichen Personen um. Als sie die Männer erschlagen hatten, brachten sie auch noch die Könige von Midian um: Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige von Midian. Auch Bileam, den Sohn Beors, brachten sie mit dem Schwert um. Die Frauen von Midian und deren kleine Kinder nahmen die Israeliten als Gefangene mit. Das ganze Vieh und der reiche Besitz der Midianiter wurde ihre Beute. Alle Städte im Siedlungsgebiet der Midianiter und ihre Zeltdörfer brannten sie nieder. Alle Menschen und das ganze Vieh, das sie erbeutet und geraubt hatten, nahmen sie mit. Sie brachten die Gefangenen und die geraubte Beute zu Mose, zum Priester Eleasar und zur Gemeinde der Israeliten in das Lager in den Steppen von Moab am Jordan bei Jericho. Mose, der Priester Eleasar und alle Anführer der Gemeinde gingen ihnen aus dem Lager entgegen. Mose aber geriet in Zorn über die Befehlshaber, die Hauptleute der Tausendschaften und die Hauptleute der Hundertschaften, die von dem Kriegszug zurückkamen. Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen am Leben gelassen? Gerade sie haben auf den Rat Bileams hin die Israeliten dazu verführt, vom Herrn abzufallen und dem Pegor zu dienen, sodass die Plage über die Gemeinde des Herrn kam. Nun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und mit einem Mann geschlafen haben. Aber alle weiblichen Kinder und die Frauen, die noch nicht mit einem Mann geschlafen haben, lasst für euch am Leben!