k-tv lebend

30 Juli, 2008

Berlus - Fortsetzung

... dies stellt die Fortsetzung der letzten Block-Sitzung dar.

Ich fand mich also auf dieser Partei ein zu der mich Gottes Hand führte. Nun, man fand allerlei Publikum im Freien als auch auf der etwas laut beschallten Tanzfläche. Das Publikum sprach wie ich mir das schon dachte, in fremden Zungen - fern abseits jeglichens germanisch-löblichen Sprachgefühls. Nun das irritierte den Zögling ja noch kaumstens mehr, vielmehr irritierten mich jene die zwar löblich Sprachen, sich aber dennoch unlöblich verhielten. So konnte ich einen oder mehrere deutlich ältere (vermutlich) männliche Partei-Teilnehmer erspähen die dem Alkohol sehr zugetan waren, und versuchten sich verkrampft mit scheinbar unkeuschen Damen zu umringen die sie mit monologen Ausführungen und abgekauten Schenkelklopfern quasi unfreiwillig wieder in die heilige Wüste schickten. Hier war also kein Werk für mich zu vollbringen. Einer Holländerin trieben wir, und ich muss an dieser Stelle 2 helfenden Brüdern aus dem sittlich-treuem Kloster "Transgender" (löblich: "transportiertes Geschlecht") danken, den Teufel aus, indem wir die uns abgebettelten Zigaretten mit Weihwasser versahen. Aus Dank ein Gutes Werk durch Gott und zu dessen Ehren vollbracht zu haben, verbog ich meinen Körper im Takt der hämmernden Musik, und verspritzte gleichzeitig Weihwasser aus meiner hineingeschmuggelten Thermoskanne.
Die restlichen Tage gestalteten sich eher wenig aufreibend. Ich lichtete mehrere Gebäude die stellvertretend für die gesamte Berlus-unkeusche-Architektur standen, um das in Erinnerung zu halten, was ich ohnehin eine Woche lang gesehen hab. Spannend war vor allem die Mauer, und andere Gebäude waren auch sehr gut.

Amus


29 Juli, 2008

Berlus

Meine herzlichen Damen und mein Herr!

Ich bin zurück aus der deutschen Hochburg der Unlöblichkeit, und herzlichst frohest wieder in der heiligen Stadt zu sein. Nun was mich in dieses Sodom trieb war eine Veranstaltung namens "Zwischen-Länder haidnische Seelenverkrüppelungs Arbeiter Besprechung" kurz: ZLhSAB. Diese Menschen glauben weder an Gott, noch beten sie bei dieser haidnischen Kundgebung angemessen häufig, was kaum verwundert, da sie ja Haiden sind. Nun ich packte meinen Sack, und flog durch allerlei Himmel und Gewölk um den Seelentötern einen redlichen Besuch abzustatten, und um sie heimzuholen in das obgehutete Heim namens heiligste Kirche der Gläubigen. Ich sprach mit vielen von ihnen. Die meisten beherrschten leider nur die unlöbliche Sprache der anglizistischen Teufelsbrut. Der heilige Geist kam über mich, und ließ mich mit Fremden züngeln; so konnte ich mich den meisten oral verständlich machen. Man sprach nun dieselbe Sprache, aber verstehen konnte Gottes Botschaft keiner. Man verhielt sich pöbelhaft, und hielt sogar Vorträge mit dem Namen "Der Luzifer Effekt" zu der der Mob drängte als gäbe es Jesus selbst zu sehen, dies war eine einzige Provokation! Zu sehen war laut Augenzeugen nur eine untersetzte Luzifer-ähnliche Gestalt die mit der Stimme des dunklen Bösen persönlich sprach. Nun, der Erfolg der Missionierung war mäßig bis den Zögling die Stimme des Herren auf einer Partei einfinden ließ .... [Fortsetzung folgt]




Bilderverschmelzungen

14 Juli, 2008

Wochenendbericht

Meine Herrn und Damen Montagsleser!

Der Zögling war im Wochenende.
Genauer gesagt pflegte ich Freitags mich selbst zu beschäftigen, was mir durchaus auch halbwegs erfolgreich gelang. Ich möchte dem heiligen Geist einen besonderen Dank aussprechen der mir durch die Einflüsterung strenger Redlichkeiten mir jede Minute versüßte! Auch möchte ich meiinem elektronischen Fastengerät danken, dass mich auf löbliche Art kasteien ließ.
Samstags war der Höhepunkt. Ich fand mich in einer Begebenheit ein die sich "Jakob-drinnen" nennt; ein geheimer Treffpnunkt junger christlicher Aufbruchstimmler in einer Stadt in der Stadt. Dort gab es verwirrend süsse Mischgetränke die von den geistlichen Herren hinter dem Bedienertisch gleich durch Wandlung in das Blut Christi vertransprotiert wurden. Es gab auch eine Schüttel-Kabine, in der der Lobpreis noch besser zu hören war, und wo Menschen zu den Engelsgesängen des Hohelied tanzten; blinkendes Licht war als rituelle optische Reinigung auch vorhanden. Pater H war auch zugegen, und nahm vielen unkeusch gewesenen die Beichte ab. Es war herrlich zu sehen, wie sich alle verkeuschten. Nachdem es immer heller im Raume wurde, verließen wir in einer kleinen Wandertruppe das "Jakob-drinnen" um zu einer Tankstelle zu pilgern, die uns schließlich auch einkehren ließ, und uns um unsere am Weg gesammelten Almosen Nahrung verkaufte. Wir purifizierten uns einander, und aßen mit reiner Seele.
Sonntags nahm der Zögling sich eine Auszeit zum Bettgebet mit gleichzeitiger weiterer Seelenpurifizierung mit dem Wii-Verkeuschungsapparat. Eine Betschwester kam vorbei, der ich die Beichte abnahm.
Ein redliches Wochenende.
Leider können diese Abenteuer nicht mit lichtbildlicher Unterstützung wiedergegeben werden, da der Lichtbildapparat in des Zöglings Kammer zurückgelassen wurde.
AMUS!

12 Juli, 2008

iMessias, mobiles beten und der ORF

Löblichst trotz Sprachfehler kann man da nur sagen!

Die Werzeuge zum tragbar mobilen verkünden der Frohbotschaft ist neue Staatsreligion. So hat dies auch der uns allumfassende ORF dies erklärt.

Der Mobilfunk hat in Österreich den Katholizismus als Staatsreligion abgelöst - und sein Messias ist das iPhone. Vollendet ist die Transsubstantiation von billigem Elektrokrempel zu echtem, wahrem, wundervollem Geld. Wir knien nieder zur Wandlung.


[Der pater hätte gern das Wort Transsubstantiation durch Durchverdünnumwandlung ersetzt gesehen - sein Auge brennt jetzt]

Wir ebenfalls knien nieder vor sündhaften Mehrjahrsverträgen, der Abschottung in nur von oben sanktionierten Weichwaren und einem pausenlosununterbrochenem Hereinprassen von Meldungen, welche andere Mobilanten der unlöblichen art - Namentlich ein Judas wie Nokia oder ein Satan wie HTC - herzlich pahl aussehen lassen.

Und so, wie es uns schon heute aus der düsteren Finsternis des mobilen Betens in eine datenreiche Zukunft führt, immer mehr iGemeinden das freudige Miteinander ermöglichen. So wird dereinst die frohe Botschaft direkt via Stammhirnlappen in unsere Seelen eingespeist werden


Die tragbare Post wird in Zukunft viel mehr Frohbotschaften liefern, welche wiederrum die angesprochene datenreiche Zukunft so informationsleer aussehen lassen wird, dass wir uns wieder an hochkarätige Träger der Zukunf wenden werden. Dabei handelt es sich natürlich um diese Bibel hier und ein von Gott herausgegebenes Buch.

In dem Sinne, schönes Fernsprechen!

08 Juli, 2008

erniedrigender exhibitionismus

es trug sich verganene woche zu, dass ich an einem tage unfreiwillig zum fast exhibitionisten wurde! mein beinkleid ist vorzüglich, und bedeckt alles, jedoch ist es nicht dem verfall der zeit und der sitten immun.
das bedeutet, an ein und demselben tage stahl sich plötzlich der knopf aus dem loch und machte die hose locker. zum glück habe ich vorgesorgt und mein strenger gürtel hielt sie beisammen. doch dem nicht genug! eie stunde des herren später gab auch die gürtelschnalle, metallen(!!), das ende ihrer dienlichen dienste mit einem lauten knacksen auf. alsdann hielt meine hose fast nichts mehr und ich musste pausenlos mit der schwerkraft hadern mich nicht öffentlich zu entblößen.
daher an dieser stelle entschuldigung an alle bewohner meiner heimatstadt, die mich mit panisch verzerrtem gesichte in meiner hose fassend sehen mussten. es war eine prüfung sonderlgeichen: kein sekündchen der unaufmerksamkeit durfte ich mir leisten.
war dies eine strafe für nicht genügend abgeleistete exorzizien?

verkeuscht, pater H

07 Juli, 2008

Tag der Faulenzer

Heute hat der Teufel zugeschlagen, und vergiftet den Alltag der Menschen mit Trägheit!
Die haidnische Medizin, die sich ja bekanntlich schon lange vom rechten Pfad der religiösen Tugendhaftigkeit verabschiedet hat, befindet sich heute schon zum vermehrten Male in einer unlöblichen Arbeitsniederlegung - faulenzen ist angesagt. Auch die Groß-Wagen-Fahrer geben sich arbeitsscheu, und fahren lieber in Kolonnen hupend wie Fussball-Fahnen nach einem gewonnenen Vergleich den Ringus entlang. Nun mit dieser Einstellung zum Leben und zur Versorgung der Menschen in diesem Lande, verlängert sich der Aufenthalt im Reinigungsraum exponentiell zu der verstrichenen Arbeitsniederlegungszeit!
Pater H.s und meine größten Sorgenkinder sind allerdings die Herren und Damen der (nicht-mehr-) Bundesregierung. Auch diese legten ihre Arbeit nieder, und werden sie wohl in dieser Form nie wieder aufnehmen. Die sozialistische Partei organisiert geradewegs einen Tag an dem sie sich alle zusammenrotten und einen neuen Häuptling wählen. Was ist hier los?
Man sieht hier ganz deutlich, dass "gewählte" Mitglieder eines solchen gottlosen, haidnischen Parteiensumpfs es nicht zustande bringen können ALLE Menschen in ihrem Innersten zu berühren. Es fehlt Ihnen der direkte Draht zum heiligen Geist. Neuwahlen sind nur ein weiteres Geschwür in einer populären Staatsform die den Untergang der Gottesgläubigkeit und damit des Seelenheils bedeutet. Wir treten für einen Gottesstaat ein, und für mehr Heiligkeit, Karidnalstugenden und für Gottes Reich auf Erden.
Amus!

der ZöGling

03 Juli, 2008

Ohrstöpselparade

Meine geschätzten Herren, liebe Menschen, meine Damen.

Wie Sie wissen spricht Gott oft zu mir. Wie Sie verherrlicht auch wissen, sind diese Augenblicke rar gesäht, trotzdem ich häufig Anbetungen und dergleichen abhalte. Ist es deswegen Ruhig in der Zöglingsschlafkammer? Mitvernichten!! Laute Laute dringen in mein Ohr häufigst der Nacht entlang, und ich frug mich einst wie ich diesen Geräuschen entkommen kann. Nun, werden Sie sich fragen, welche Geräusche das waren, oder sind. Nun, haben Sie einen Nachbarn der öfter hustet als einatmet? Der Zögling schon. Diese besondere Kunst, und die des Harfespielens übt unser werter Nachbar während der löblichen Nachtruhe und auch während des Tages aus, mit Inbrunst! Nun verwehrt mir meine strenge Gläubigkeit dem Nachbarn lautstark zu nahe zu Treten oder ihm mit einem stumpfen Gegenstand die Kopfnuss zu knacken. Daher rief ich die Ohrstöpfel zu Hilfe, die wie im untersten Bild zu sehen, gleich in paradeförmiger Struktur mir und meinen redlichen Ohren einen Willkommensgruß bereiteten, freudig in der Hoffnung bald mit meinem Trommelfell kuscheln zu können.
Schließlich wusch ich sie nach Gebrauch; und nun dürfen sie leicht angenasst auf einer Küchenrolle in der Sonne brutzeln, bis sie mir wieder eine schöne, aber andächtig leise Parade bereiten können.



Amus!
der Herr ZÖgling